


Mobilität
Die Stadt Baden wächst, und das unter beengten räumlichen Verhältnissen. Der Raum für Siedlung und Mobilität ist begrenzt durch die Limmat und deren Querungen, die Lägern, Baldegg, Kreuzli- und Martinsberg. Eine effizientere Mobilität ist unabdingbar, um dieses Wachstum bewältigen zu können.
Durch gezielte Massnahmen zur Stärkung von Velo- und Fussverkehr sowie durch die Weiterentwicklung der Verkehrsdrehscheiben Bahnhof Baden und Turgi wird eine Veränderung des Verkehrsverhaltens der Badener Bevölkerung und der Personen, die nach Baden fahren, unterstützt.
Die Einführung von Tempo 30 und die Schaffung von Begegnungszonen in Quartierstrassen sind entscheidende Schritte, um eine sichere und umweltfreundliche Mobilität zu gewährleisten. Dies steigert die Aufenthaltsqualität und lässt eine Mehrfachnutzung des begrenzten städtischen Raums zu. Die angestrebten Entwicklungen werden durch die Umsetzung des kantonalen Gesamtverkehrskonzepts unterstützt.
Mobilitätsentwicklungen
Die Grundlage zur Stärkung des Fuss- und Veloverkehrs bilden das Planungsleitbild, das Legislaturziel, das Reglement für eine nachhaltige städtische Mobilität (2020) und das Velokonzept (2022). Angestrebt werden zum Beispiel ein 15-Minuten-Takt der Buslinien, die Weiterentwicklung der Bahnhöfe Baden und Turgi, Tempo 30 und Begegnungszonen in Quartierstrassen. Das kantonale Gesamtverkehrskonzept Raum Baden und Umgebung bildet die Grundlage für die zukünftige Mobilität in Baden.
Verkehrsmittel
Anteil der Wege pro Verkehrsmittel in Prozent
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Die Zusammensetzung der genutzten Verkehrsmittel ist ein wichtiger Indikator für die Mobilität. Die letzte Erhebung der Verkehrsmittelnutzung der Badener Bevölkerung sowie von Personen, die nach Baden fahren, erfolgte 2021 und ist von der Coronapandemie beeinflusst. Knapp die Hälfte der Wege (46 %) wird mit Auto oder Motorrad zurückgelegt, je 23 % mit dem öffentlichen Verkehr oder zu Fuss und etwa 7 % mit dem Fahrrad. Die nächste Erhebung erfolgt 2025.
Autoverkehr
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In Baden macht der Auto- und Motorradverkehr einen Anteil von 46 % am Gesamtverkehr aus (Stand 2021). Die Stadt Baden strebt an, diesen Anteil bis 2028 um 10 % und bis 2040 um 15 % zu reduzieren. Dafür sollen mehr Wege mit dem öffentlichen Verkehr, Velo oder zu Fuss zurückgelegt werden. Einen grossen Einfluss auf den Anteil des Autoverkehrs haben die Anzahl und Anordnung der Parkplätze im Stadtraum. Im Baden hat es 1413 oberirdische Parkplätze und etwa 4500 Parkplätze in Parkhäusern.
Veloverkehr
Velozählung am Knoten Zürcherstrasse/Oberstadtstrasse
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Das Velokonzept von Baden zeigt auf, welche Massnahmen notwendig sind, um die Stadt velofreundlicher zu machen und den Anteil der Velofahrenden zu erhöhen. Dabei steht der Alltagsverkehr im Fokus. Das Velokonzept definiert ein Velonetz mit Vorzugsrouten, Hauptrouten und Basisnetz und legt dafür Standards fest. Die Massnahmen sind in die Handlungsfelder Velonetz, Veloparkierung, Velokultur und Controlling/Monitoring unterteilt. 2022 wurde das Konzept genehmigt. Die Umsetzung erfolgt schrittweise.
Fussverkehr
Datenquelle: Bundesamt für Statistik. 2021. Verkehrsverhalten der Bevölkerung, Synthesetabellen
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Der Fussverkehr in Baden spielt mit einem Anteil von 23 % eine zentrale Rolle im städtischen Gesamtverkehr. Seit Dezember 2007 gibt es ein Fusswegkonzept, das die strategischen Ziele definiert. Das Fusswegkonzept zielt darauf ab, den Fussverkehr als wichtige Mobilitätsform zu fördern und seinen Anteil am gesamten Stadtverkehr signifikant zu erhöhen. Die Fussverkehrsverbindungen sollen durchgehend sicher, attraktiv und direkt gestaltet werden.
Massnahmen
Die Stadt Baden setzt folgende Massnahmen bereits um oder plant dies:
Umsetzung Velokonzept
Taktverdichtung Buslinien
Behindertengerechter Ausbau der Bushaltestellen
Umgestaltung Gemeindestrassen
Umgestaltungen Kantonsstrassen im Stadtgebiet
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Tipps für den Alltag
Mitmachen

In der Region Baden gibt es einige Organisationen und Vereine, die sich im Bereich der nachhaltigen Mobilität engagieren:

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