


Luft, Lärm und Licht
Die drei Umweltemissionen Lärm, Luft und Licht nehmen wir vielleicht nicht direkt wahr. Sie sind aber wichtige Einflussgrössen, wenn es um den Zustand der Umwelt und unsere Gesundheit geht.
Wie stark beispielweise Lärm der Gesundheit schadet, wird meist unterschätzt. Eine nächtliche Ruhestörung setzt Stresshormone frei. Bei Lärm wird zwischen Bau- und Verkehrslärm unterschieden. In der Stadt Baden ist der motorisierte Strassenverkehr die bedeutendste Lärmquelle.
Zu viel Licht ist ebenfalls schädlich. Nächtliche Dunkelheit ist für den Körper wichtig. Mit einem angepassten Beleuchtungskonzept kann die Stadt Baden die Lichtverschmutzung minimieren und zur Gesundheit von Menschen, Tier und Pflanzen beitragen.
Die Luftqualität in Baden ist vergleichbar mit der Luftqualität in anderen Schweizer Städten. Hautemittent von Luftschadstoffen ist der Verkehr. Die häufigsten Luftschadstoffe sind Stickoxide (NOx), Feinstaub (PM10) und Ozon (O3). Diese gelangen mit jedem Atemzug in unsere Atemwege. Je nach Menge und Belastungszeitraum können dadurch Gesundheitsbeschwerden auftreten.
Luftschadstoffe
Datenquelle: Bundesamt für Umwelt. 2021. Datenabfrage der Jahreswerte von Luftschadstoffen in der Schweiz
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Die Langzeitbelastung der Luft durch die Schadstoffe Feinstaub (PM10), Stickstoffdioxid (NO₂) und bodennahes Ozon (O₃) hat sich im Kanton Aargau deutlich verbessert. Trotz dieser Verbesserung werden Grenzwerte zeitweise trotzdem noch überschritten. Besonders Ozon nimmt durch den Klimawandel und die heissen Sommer tendenziell zu.
Lichtemissionen
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Rund 3’200 Leuchten erhellen den öffentlichen Raum der Stadt Baden. Sie dienen vor allem der Sicherheit. Übermässige nächtliche Beleuchtung verschwendet nicht nur Geld und Energie, sondern stört auch Menschen, Insekten, Vögel und Fledermäuse. Daher setzt sich die Stadt Baden zum Ziel, nur dort Beleuchtung einzusetzen, wo sie nötig ist und möglichst Leuchtfarben mit kleinem Blauanteil zu verwenden. Durch den Einsatz von energieeffizienten Leuchten kann zudem der Stromverbrauch gesenkt werden.
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Lärmemissionen
in dB
Datenquelle: Kanton Aargau. agis. 2024. Emissionskataster
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Lärmemissionen werden subjektiv wahrgenommen. Die Belastungsgrenzwerte gemäss Lärmschutzverordnung geben aber Anhaltspunkte, ab wann Massnahmen ergriffen werden müssen. Sie sind Grundlage für Schallschutzmassnahmen und es wird zwischen verschiedenen Empfindlichkeitsstufen unterschieden. In Baden sind besonders entlang der Kantonsstrassen Massnahmen notwendig. Dazu können der Einbau von Schallschutzfenstern, Schallschutzwänden, lärmarmen Strassenbelägen und Temporeduktionen gehören.
Weitere Infos:
Massnahmen
Die Stadt Baden setzt folgende Massnahmen bereits um oder plant dies:
Umstellung auf energiesparende LED-Leuchten im öffentlichen Raum
Reduktion Beleuchtung von Wahrzeichen
Reduktion von Strassenlärm durch Temporeduktionen, Belagsanpassungen, baulichen Massnahmen
Monitoring Luftqualität
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