


Energie und Klimaschutz
Die Stadt Baden will bis 2050 ihre Treibhausgasemissionen auf Netto-Null senken. Die Stadtverwaltung geht mit gutem Beispiel voran und strebt dies bereits bis 2040 an. Im Energiekonzept 2022–2031 der Stadt Baden sind die energiepolitischen Ziele konkretisiert.
Die CO2-Emissionen sollen bis 2026 um 40 % und bis 2031 um 60 % gesenkt werden (gegenüber 2013). Der Anteil an erneuerbarer Energie muss stark gesteigert werden. Ein jährlicher Monitoringbericht und eine Überprüfung der Fortschritte alle fünf Jahre stellen sicher, dass die Massnahmen auf die langfristigen Ziele ausgerichtet sind.
Verwaltung und Politik sind gefordert, den kommunalen Spielraum auszunutzen und aktiv voranzugehen.
Ein wichtiger Hebel sind Heizungen. Bei deren Ersatz sollen keine fossilen Energieträger mehr eingesetzt werden. Im dicht besiedelten Raum wird dies durch den Ausbau von Fernwärme ermöglicht. Strom aus erneuerbaren Energien kann dank dem schnellen Ausbau der Fotovoltaik auf allen geeigneten Dächern gesteigert werden. Darüber hinaus fördert die Stadt Baden die Umstellung auf Elektromobilität.
Das Energieförderprogramm unterstützt die Bevölkerung bei der Umsetzung der entsprechenden Massnahmen.
Ausbau der Fernwärme bis 2030
Heizen wird in Baden klimafreundlich. In den nächsten Jahren erreicht das Fernwärmenetz zahlreiche weitere Stadtgebiete. Die Regionalwerke AG Baden investiert gesamthaft ca. 120 Millionen Franken bis 2030. Das ist aufwändig und macht sich aktuell durch viele Baustellen bemerkbar. Dabei werden Synergien mit anderen Bauprojekten wie Strassensanierungen genutzt. Der Aufwand lohnt sich, denn so können zahlreiche fossile Heizungen ersetzt werden – ein wichtiger Beitrag zu den Zielen der Stadt Baden.
Fotovoltaik
Für den Ausbau der erneuerbaren Stromproduktion sind neben der Optimierung der Wasserkraftwerke insbesondere neue Fotovoltaikanlagen auf allen geeigneten Dächern notwendig, teilweise auch auf Fassaden und Infrastrukturen. Bis 2031 sollen mindestens 10 Megawatt an installierter Leistung aus Fotovoltaikanlagen erreicht werden. Angestrebt werden 15 Megawatt und mehr. Zukünftige Ziele sollten noch ambitionierter sein, damit die Umstellung auf erneuerbare Stromproduktion gelingt.
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CO2-Emissionen
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Der Kernindikator des Energiekonzepts sind die CO2-Emissionen pro Kopf. Dies umfasst alle energiebedingten Emissionen inklusive Gewinnung, Bereitstellung und Transport der Energieträger. Noch nicht enthalten sind die Emissionen aus den Bereichen Konsum und Investitionen. Dafür fehlen noch geeignete Messkonzepte.
Die Emissionen liegen aktuell bei rund 4.5 Tonnen CO2 pro Kopf und Jahr. Das ist eine beachtliche Reduktion im Vergleich zu 2013. Trotzdem bleibt bis zu Netto-Null 2050 noch viel zu tun.
Öffentliche Beleuchtung
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Der Stromverbrauch der öffentlichen Beleuchtung konnte in den letzten zehn Jahren massiv gesenkt werden. Hauptreiber ist die zunehmend vollzogene Umstellung auf LED und die Einschränkung der Betriebszeiten auf das für den entsprechenden Bereich notwendige Mass. Insbesondere bei der Anstrahlbeleuchtung der Badener Wahrzeichen konnte neben der Effizienz auch die Lichtverschmutzung stark reduziert werden. Licht ist nur noch da, wo es notwendig ist.
Massnahmen
Die Stadt Baden setzt folgende Massnahmen bereits um oder plant dies:
Ausbau Fernwärme und Fernkälte
Umsetzung Fotovoltaik bei allen Sanierungen und Neubauten der Stadt Baden
Energieförderprogramm
Betriebsoptimierung städtischer Liegenschaften
Gebäudestandard, Richtlinien nachhaltiges Bauen
Implementierung von Lösungen bei Revision der Nutzungsplanung
News
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Tipps für den Alltag
Mitmachen

In der Region Baden gibt es einige Organisationen und Vereine, die sich im Bereich der Energie und des Klimaschutzes engagieren:

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